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Urlaub im Norden ist schön und entspannend. Für alle Südseeland-Fans und die, die es werden wollen gibt es hier die schönsten Geschichen und Informationen zum Nachlesen. Viel Spaß!

Lanzarote

26.07.2010 - Autor: admin - Thema: Südsee Urlaub

Die Kanareninsel Lanzarote bietet eine traumhafte Lage im Atlantischen Ozean und hat wie die anderen Kanareninseln eine einzigartige Fauna und Flora zu bieten. Daher stellen wir in diesem Beitrag Lanzarote mitsamt seiner Geschichte näher vor und fassen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Insel zusammen.

Geschichte der Insel

Die Insel wurde bereits von den Phöniziern um das Jahr 1100 vor Christus entdeckt und war immer wieder Anlaufstelle für phönizische Schiffe. Später erwähnten auch bekannte griechische Schriftsteller und Wissenschaftler die Insel, wie beispielsweise Platon oder Herodot. Laut ihnen lag der Garten der Hesperiden auf der Insel, außerdem wurde das Eiland oft auch als Land der Fruchtbarkeit besungen. Auch Odysseus soll sich laut griechischen Schriftstellern auf eine der Kanarischen Inseln verirrt haben, ob es sich dabei allerdings um Lanzarote handelt, ist unklar. Die Römer dürften spätestens ab dem ersten Jahrhundert vor Christus auf der Insel gelandet sein und diese auch teilweise besiedelt haben, wie historische Funde belegen.

Allerdings wurden die Inseln nach dem Zerfall des römischen Reiches wieder vergessen und erst im Mittelalter tauchen wieder Berichte über Lanzarote und die Kanaren insgesamt auf. Die Inseln wurden von spanischen, genauer gesagt kastilischen Seefahrer unter König Heinrich III. nach langen Kämpfen mit den Einheimischen von den Spaniern in Besitz genommen und die Ureinwohner wurden zum großen Teil zwangsmissioniert und zu Sklaven gemacht. Im 18. Jahrhundert kam es auf der Insel zu heftigen Vulkanausbrüchen, rund 30 neue Vulkane entstanden auf einer Fläche von 18 Kilometern, über 2000 Tage dauerten die Ausbrüche damals, die von spanischen Missionaren genau protokolliert wurden. Nach dem Ende der Ausbrüche war rund ein Viertel der Insel von Lava bedeckt, die Hälfte der Bevölkerung wanderte auf die Nachbarinsel Gran Canaria aus. Ab 1960 kamen immer mehr Touristen auf die Insel und Lanzarote wurde neben Gran Canaria eine der meistbesuchten Kanareninseln. Die Einheimischen mussten von da an alle mehr oder weniger Englisch lernen, da immer mehr Touristen aus aller Welt auf die Insel strömten.

Sehenswürdigkeiten

El Golfo ist ein halb im Meer versunkener Krater, der nur 50 Meter vom offenen Meer entfernt ist; durch eine spezielle Algenart leuchtet das Wasser des Kraters strahlend grün. Der Timanfaya Nationalpark liegt mitten im ehemaligen Erusionsgebiet der gewaltigen Ausbrüche des 18. Jahrhunderts, heiße Quellen, inaktive Vulkane und eine einzigartige Landschaft laden zum Besichtigen ein. Die Papagayo-Strände im Süden der Insel sind wunderschön inmitten von Lavafelsen gelegen und außerdem ideal zum Baden und Tauchen geeignet. Die Cueva de los Verdes ist eine der größten und längsten Lavahöhlen der Welt, sie ist rund sieben Kilometer lang und noch heute sind 50 Prozent des Höhlensystems unerforscht.



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