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Urlaub im Norden ist schön und entspannend. Für alle Südseeland-Fans und die, die es werden wollen gibt es hier die schönsten Geschichen und Informationen zum Nachlesen. Viel Spaß!

Mythos Tahiti

21.05.2010 - Autor: admin - Thema: Traumurlaub

Tahiti ist ein Inselstaat von ganz besonderer Bedeutung: seit jeher ist er Projektionsfläche für Träume und Wünsche.

„Seit jeher“ ist naturgemäß nicht ganz korrekt, wurde die Insel doch erst (frühestens) im Jahre 1606 durch Europäer „entdeckt“ – von einem eurozentrischen Standpunkt aus gesprochen; selbstverständlich gab es schon vorher Menschen und Gesellschaftssysteme auf Tahiti, bevor die Europäer sich zu den Herren des Landes erklärten. Die aus zwei im Ruhestand befindlichen Vulkanen bestehende Insel ist niemals mit dem Festland verbunden gewesen und weist daher eine einzigartige Flora und Fauna auf. 1606 erblickte der portugiesische Seefahrer Pedro Fernandes de Queirós eine Insel, die er „Sagittaria“ taufte – dies könnte Tahiti gewesen sein; Beweise für diese These gibt es indes nicht.

Flucht in die Südsee

Samuel Wallis aus England war am 21. Juni 1767 der erste Europäer, der verbürgter Weise das Land betrat. Besonders berühmt aber sind die literarischen Zeugnisse von James Cook, der sich dort ab 1796 aufhielt. Von da ab wurde die vulkanische Insel zum quasi mythischen Ort eskapistischer Phantasien von Europäern. Und ganz ehrlich, ist es nicht ein Traum von einem Traum, mit dem Notebook auf dem Schoß am haitianischen Strand zu sitzen und sich per Fernlehrgang weiterzubilden, anstatt sich in einem stickigen Hörsaal zu quälen?



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