Seeland: Kreidefelsen von Stevns Klint als Wächter über das Meer
Diesen Sommer sind es weniger die Mittelmeerinseln Mallorca und Teneriffa, die Deutschlands Urlauber in ihren Bann ziehen, sondern die weitaus näher gelegenen, mit dem Auto zu erreichenden dänischen Regionen. Dabei gilt vor allem das Seeland als besonders beliebtes Reiseziel: Die Hauptstadt Kopenhagen besticht durch ihre Lebendigkeit und kulturelle Vielfalt, aber auch andere seeländische Städte locken Touristen an: Etwa die Stadt Helsingør, die sich mit dem berühmten Hamlet-Schloss Kronberg einen Namen verschaffen hat, oder Roskilde, das mit dem zum Weltkulturerbe benannten Dom und dem alljährlichen Musikfestival internationale Bekanntheit erlangte.
Im Umland der Städte ist es vor allem der Kreidekliff Stevns Klint, der das Landschaftsbild im Südosten der Insel prägt. Die mehreren Kreidefelsen von Stevns Klint erreichen eine Höhe von über 40 Meter und erstrecken sich auf einer Länge von mehr als 20 Kilometer an der dänischen Ostseeküste entlang. Diese Naturschönheiten bestehen aus Schreibkreide, einer dünnen Schicht Fischlehm, Kalkstein und einer dünnen Schicht Ablagerungen aus der Eiszeit. Die Fischlehmschicht, die an dem Küstenstreifen zu finden ist, gilt als weltweit einmalig. Entstanden sind die Kreidefelsen im Laufe von Millionen von Jahren.
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